Wenn man sich das erste Mal mit dem Thema Darmkrebs beschäftigt, tauchen viele Fragen auf. Wir haben für Sie einige Fragen und Antworten zum Thema Darmkrebs und Darmzentrum herausgegriffen:
Das Darmzentrum steht jedem Patienten mit einem Darmtumor oder dem Verdacht auf einen Tumor offen, unabhängig von seiner Versicherung.
Die Diagnostik und Therapie im Darmzentrum muss sich den höchsten Qualitätskirterien stellen. Das Darmzentrum gewährleistet eine besonders rasche Abfolge von Diagnostik, einer eventuell notwendigen Operation und der Nachsorge.
Nein, es werden keine besonderen Formulare benötigt. Der im Rahmen einer Behandlung im Darmzentrum anfallende zusätzliche Dokumentationsaufwand wird durch uns und Ihren Hausarzt geleistet.
Diese Untersuchung ist insbesondere ab dem 55. Lebensjahr empfohlen und wird im Rahmen des Vorsorgeprogramms auch von den Krankenkassen gezahlt.
Bei jeder Art von Beschwerden des Bauches sollte in die Abklärung auch eine Darmspiegelung einbezogen werden. Die Entscheidung, ob dies individuell sinnvoll und angemessen ist, trifft Ihr Hausarzt. Jede Art von Blutungen aus dem Darm sollte rasch abgeklärt werden. Wir sorgen dafür, dass Sie bei entsprechenden Symptomen umgehend einen Termin zur Spiegelung erhalten. Zusätzlich ist die Spiegelung ab dem 55. Lebensjahr alle zehn Jahre im Sinne einer Früherkennungs- und Vorsorgemaßnahme sinnvoll und von den Krankenkassen vorgesehen.
Die Darmspiegelung ist nicht nur die anerkannt beste und sinnvollste Früherkennungsmethode für einen eventuellen Darmkrebs, sie dient gleichzeitig auch als vorbeugende Maßnahme. Denn ein Darmkrebs entsteht fast immer aus langsam wachsenden Polypen. Gerade diese Polypen lassen sich durch die Darmspiegelung besonders gut erkennen und während der Untersuchung schmerzfrei entfernen, so dass aus ihnen kein Krebs entstehen kann.
Die Dauer der Darmspiegelung beträgt zwischen 10 und 20 Minuten.
Sie dürfen bei der Untersuchung wach sein und auf einem Monitor dem Fortgang der Untersuchung zuschauen. Wenn sie möchten, erhalten Sie eine Beruhigungsspritze, die dafür sorgt, dass Sie während der Untersuchung schlafen und nichts davon mitbekommen. Dies setzt voraus, dass Sie nach der Untersuchung nicht am Straßenverkehr teilnehmen und von einer Begleitperson abgeholt werden.
Jeder Patient wird nach der Untersuchung über die Ergebnisse der Untersuchung informiert und erhält einen schriftlichen Bericht für den Hausarzt. Sollten weitere Therapien (z.B. eine Operation bei diagnostiziertem Tumor) notwendig sein, kann dies nach Rücksprache mit dem Hausarzt vor Ort mit den Chirurgen bereits besprochen werden.
Am Vortage der Untersuchung sowie am frühen Morgen des Untersuchungstages nehmen Sie Abführmittel, die eine ausreichende Darmentleerung und damit optimale Sichtverhältnisse bei der Untersuchung gewährleisten.
Röntgenuntersuchungen inklusive CT-Darstellungen sind keine Alternative zur Darmspiegelung. Die vorbereitenden abführenden Maßnahmen sind identisch, darüber hinaus können nur bei der Koloskopie Polypen jeder Größe zuverlässig erkannt und sofort entfernt werden.

